hajimari no koto | aus den notizen eines hanabushi

24. Mai 2011

so wundervoll

Filed under: gedanken — by Tengu @ 12:30
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nichts so wundervoll in seiner ausgestaltung, so jämmerlich in seinem wirken, wie der mensch; kaum jemals zufrieden und niemals fähig etwas neues zu schaffen. so kann er nur was er kennt, und was er glaubt zu kennen, dass langweilt ihn. mittels seiner eitelkeit, macht er sich selbst zum taugenichts.

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nicht streben

Filed under: wegworte — by Tengu @ 12:29
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das meiste streben ist unsinn; ein akt der eitelkeit. im wesentlichen taugt es nur zur bestimmung der eigenen position. ist jene position einst ermittelt, verkommt alles weitere streben zur selbstbefriedigung. man muss es verwerfen.

jedes streben wird ersetzt durch einen individuellen fluss essentieller nötigkeit. denken und handeln werden zu einem integralen komplex umfassender kausaler konsistenz. dies ist das ende der zerrissenheit.

der erste schritt besteht darin, die welt zu erkennen, das fokussiert dein streben und du verstehst deine wahren neigungen. im zweiten schritt erkennst du dich selbst und all dein streben wird eins; der weg offenbart sich. im dritten schritt vernichtest du dein ich und erfährst so den sinn deines seins.

nun nimm dir die welt zum schleifstein und poliere dich, auf dass an dir nichts anderes als zweck verbleibe.

nimm dunkelheit

Filed under: wegworte — by Tengu @ 12:27
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wer sinn und natur des seins erkennt, interessiert sich nicht länger für politik oder religion, für gerechtigkeit, wahrheit und unwahrheit. dinge wie ansehen, macht oder reichtum sind dann weder von bedeutung noch von interesse. es gibt auch keinen sinnvollen grund die welt zu verbessern. man geht seinen weg und lässt den anderen den ihren.

völlig egal wie die welt aussieht, nichts und niemand kann dich davon abhalten deinen eigentlichen weg zu gehen. die äusseren umstände sind dabei ohne belang, denn eine schlechte welt ist ansporn zur inneren arbeit. licht schafft dunkelheit, dunkelheit schafft licht.

um licht zu werden geht man nicht ins licht, sondern man sucht die grösste dunkelheit, nimmt sie zur gänze in sich auf und versiegelt sie tief. das ist alles.

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