hajimari no koto | aus den notizen eines hanabushi

7. Juni 2011

kaum hingabe

Filed under: wegworte — by Tengu @ 12:07
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es ist egal wonach sich menschen sehnen. aber wenn sie schon streben, dann sollten sie danach trachten, dies in schönheit zu tun; dadurch erlangt es eine gewisse bedeutung. dabei ist zu beachten, dass leid mehr potential zur schönheit in sich trägt, als genuss. beim leiden zeigen die menschen meist grosse hingabe, beim geniessen aber, in aller regel, nicht. eigentlich ist leiden das einzige, worin sie gelegentlich wirklich aufgehen.

wann immer wir versagen, ist es mangelnde hingabe, die uns scheitern lässt. die eitelkeit ist es; sie bringt uns dazu, alles erst für würdig befinden zu müssen, bevor wir uns ihm hingeben mögen. unsere überheblichkeit verleitet uns, einige dinge für wichtiger zu erklären als andere. anstelle einer blendenden menschheit, haben wir, endlich, eine zutiefst verblendete.

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mach untertan

Filed under: gedanken — by Tengu @ 12:05
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sowohl der weg ins yominokuni, als auch jener nach takamahara sind zu verwerfen, denn beide stellen eine art der dekadenz dar. wer in den himmel will ist ein eitler drückeberger, wer nach der hölle strebt ist entweder einfach dumm, oder aber sehr einsichtig.

der himmel ist der ort ohne leben, die hölle der ohne tod. welcher mensch würde sich eine welt ohne leid wünschen? so etwas tun nur nichtmenschen. wenn wir das leid verurteilen, dann verbleibt nur das nichts.

es gibt menschen, die wollen sich die welt und alles leben untertan machen. daran ist eigentlich nichts auszusetzen, zumal ein diesbezüglicher erfolg der beweis grosser fähigkeit wäre. die, welche sich dabei beklagen, können übergangen werden; schliesslich sind sie in der überzahl, und die überzahl ist immer im unrecht.

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