hajimari no koto | aus den notizen eines hanabushi

7. November 2011

irr

Filed under: wegworte — by Tengu @ 17:35
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findet er wollend irr
zur rechten ein un
in liebe über das grab

wenn menschen wollen ist leid geboren.

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14. August 2011

pyramide sein

Filed under: gedanken — by Tengu @ 20:51
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manch einer verbringt heute seine zeit mit predigen, redet und redet, über die misstände und lügen in der welt, urteilt und richtet. es wird sich aufgespielt; im namen von wahrheit und freiheit, wird da kritisiert und demonstriert. sich berufend auf dieses und jenes, wird positioniert und opponiert.

dass es daran wäre, und vor allem, die eigene, innere welt mit strenge und hingabe zu entwickeln, kommt nicht in den sinn. alle wollen sie sich manifestieren, suchen beachtung. wird nicht gesehen, wie eine gute äussere welt, nur durch eine bessere innere, geschaffen und gehalten sein kann.

wenn der mensch ist, dann nur aus sich hinaus. ist die welt aber von bedeutung, so muss sie pyramide sein.

4. August 2011

von zugehörigkeit

Filed under: wegworte — by Tengu @ 23:26
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je schwächer ein mensch, umso mehr sucht er zugehörigkeit. stärke aber erlangt man nicht durch gesellschaft, sondern durch reinheit im zweck. wer anerkennung will ist ohnehin ein lügner, denn was echt ist braucht keine welt, will nicht bestätigung. die meinung anderer mag zwar interessant sein, doch hält sie, an sich, kein gewicht. so verhält es sich auch in allen anderen dingen. jede form von zugehörigkeit ist eine trübung der sicht und führt in den irrtum.

 

egal wie weit ein esel auch reisen mag,

er wird nicht als pferd zurück kommen.

(GITS Innocence)

24. Mai 2011

nimm dunkelheit

Filed under: wegworte — by Tengu @ 12:27
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wer sinn und natur des seins erkennt, interessiert sich nicht länger für politik oder religion, für gerechtigkeit, wahrheit und unwahrheit. dinge wie ansehen, macht oder reichtum sind dann weder von bedeutung noch von interesse. es gibt auch keinen sinnvollen grund die welt zu verbessern. man geht seinen weg und lässt den anderen den ihren.

völlig egal wie die welt aussieht, nichts und niemand kann dich davon abhalten deinen eigentlichen weg zu gehen. die äusseren umstände sind dabei ohne belang, denn eine schlechte welt ist ansporn zur inneren arbeit. licht schafft dunkelheit, dunkelheit schafft licht.

um licht zu werden geht man nicht ins licht, sondern man sucht die grösste dunkelheit, nimmt sie zur gänze in sich auf und versiegelt sie tief. das ist alles.

27. Februar 2011

kein gleichgewicht

Filed under: gedanken — by Tengu @ 22:26
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gleichgewicht ist bloss ein nachhall vergangener schönheit. der harmonie unfähig, ist es ein zustand, ist es tot.  durch die symmetrie verrät es seine unreinheit. seine essenz ist die spaltung, seine natur die dualität.

die einheit hingegen, sie kennt und braucht kein gleichgewicht, keine symmetrie, denn sie ist frei von zweifel, sie ist eins. ihr wirken ist frei von den trübungen des strebens, frei von emotionen. ihr sein ist zweck und darum schön.

schönheit ist wahrheit darum ist gleichgewicht lüge.

wer liebe predigt aber den krieg verabscheut, der ist ein heuchler und ein feigling. an der wurzel des konflikts liegt immer die liebe, denn kein hass kann sein ohne sie.

gewalt ist, wenn ein zustand einen anderen zwingend zur veränderung bewegt. das bewirken von veränderung ist aber das ziel einer jeden handlung.  jede handlung verurteilt einen bestehenden zustand zu gunsten eines neuen. so ist gewalt die natur handelnder existenz.

27. Januar 2011

nimm wahr

Filed under: wegworte — by Tengu @ 14:06
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du kannst wohl versuchen, dich als teil der welt zu verstehen, nur erreichen wirst du so nicht viel. die wahre einheit offenbart sich dir, wenn du die welt als teil von dir erkennst. der gespaltene mensch nimmt wahr, erkennt und assoziiert. der geeinte mensch nimmt wahr, assoziiert und erkennt.
das klarste und reinste wasser findest du an der quelle. wie weiter es von da fliesst, umso schmutziger wird es. so ist das neue niemals von der reinheit des alten. fortschritt ist verunreinigung, von welcher nur massive umwälzung uns befreien kann.
vernunft ist glaube. sie existiert für die schwachen menschen, welche sich in den glauben flüchten, aus furcht vor dem eigenen sein. wer glaubt weiss nicht; wer weiss ist nicht.

30. Dezember 2010

lass blühen

Filed under: wegworte — by Tengu @ 16:00
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oft reden die menschen von individualität, von selbstverwirklichung. doch, in wirklichkeit unternehmen sie kaum etwas, weder für das eine, noch zum anderen. viel lieber verlieren sie sich in der darstellung des selbst, als etwas, was es nicht ist. sie produzieren sich, suchen käufliche dinge um sich zu präsentieren. und, ohne dass es ihnen bewusst wird, machen sie sich zum dutzendgesicht, unterscheiden sich von anderen nur undankbar durch marken. sie haben angst, suchen integration, angeblich im sinne der gemeinschaft. solches verhalten ist unsinn. obschon das individuum immer teil eines ganzen bleibt, wird das ganze nur gut, wenn das individuum zuerst nach reinheit strebt. es sind die blumen; durch sie kommt die wiese zur pracht. die blume aber, sie ist aus sich schön, egal wo sie steht.

darum ist es nötig, dass du deine essenz, deine wahre bestimmung, möglichst früh und klar erkennst. deine bestimmung ist deine blume. lass sie blühen, auf ihre art, einzigartig in dir. nur so dienst du wirklich dem ganzen.

2. Dezember 2010

im spiegel

Filed under: wegworte — by Tengu @ 13:57
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der sinn des lebens ist, zu transzendieren was du bist; nicht draussen in der welt; in dir. wichtig ist nicht so sehr auf welcher stufe du dich befindest, vielmehr, dass du sie überwindest.

der sinn der welt ist, dein inneres zu spiegeln; darum erkenne dich selbst in der umgebung, die du geschaffen hast. wenn du dir materielle dinge wünschst, dann frage dich erst, warum du das tust. weltliche sehnsüchte zeigen dir innere schwächen auf. das stillen von sehnsüchten ist erniedrigung des selbst, während das wandeln von schwäche die reinigung dessen bedeutet.

eine wohlstandsgesellschaft ist also eine gesellschaft der eigentlichen schwäche.

28. November 2010

vom glück

Filed under: gedanken — by Tengu @ 20:04
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triebe lassen uns nach bequemlichkeit, wohlstand und macht streben. das sind alles schlechte dinge. sie wirken unserer entwicklung entgegen. was uns vom tier unterscheidet, ist ein wille der uns erlaubt, gegen unsere triebe anzugehen.

eine gesellschaft, die nach wohlstand und ansehen strebt, ist bloss eine herde von vieh. ein mensch aber strebt nach innerer einheit und entwicklung. ob du glücklich bist im leben hängt nicht von äusseren umständen ab, sondern von der schönheit dessen, was du in dir trägst. nichts in dieser welt vermag es, dich wirklich glücklich zu machen. das kannst nur du selbst.

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