hajimari no koto | aus den notizen eines hanabushi

5. Dezember 2011

bricht

Filed under: gedanken — by Tengu @ 03:00
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durch tiefen schmerz das herz sich windet flehend
die knospe bricht und der blüten licht die welt erlöst.

14. August 2011

pyramide sein

Filed under: gedanken — by Tengu @ 20:51
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manch einer verbringt heute seine zeit mit predigen, redet und redet, über die misstände und lügen in der welt, urteilt und richtet. es wird sich aufgespielt; im namen von wahrheit und freiheit, wird da kritisiert und demonstriert. sich berufend auf dieses und jenes, wird positioniert und opponiert.

dass es daran wäre, und vor allem, die eigene, innere welt mit strenge und hingabe zu entwickeln, kommt nicht in den sinn. alle wollen sie sich manifestieren, suchen beachtung. wird nicht gesehen, wie eine gute äussere welt, nur durch eine bessere innere, geschaffen und gehalten sein kann.

wenn der mensch ist, dann nur aus sich hinaus. ist die welt aber von bedeutung, so muss sie pyramide sein.

4. August 2011

von zugehörigkeit

Filed under: wegworte — by Tengu @ 23:26
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je schwächer ein mensch, umso mehr sucht er zugehörigkeit. stärke aber erlangt man nicht durch gesellschaft, sondern durch reinheit im zweck. wer anerkennung will ist ohnehin ein lügner, denn was echt ist braucht keine welt, will nicht bestätigung. die meinung anderer mag zwar interessant sein, doch hält sie, an sich, kein gewicht. so verhält es sich auch in allen anderen dingen. jede form von zugehörigkeit ist eine trübung der sicht und führt in den irrtum.

 

egal wie weit ein esel auch reisen mag,

er wird nicht als pferd zurück kommen.

(GITS Innocence)

29. Juli 2011

sinn verloren

Filed under: wegworte — by Tengu @ 21:07
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politik, wirtschaft, friede, recht; alles eitles streben, ohne wert, ohne bedeutung, vor allem aber ohne schönheit. ein hanabushi hat weder gesellschaftliche noch materielle motivation. er ist weder für den einen, noch gegen die anderen. alle überlässt er sie ihrem treiben und bewundert die blumen. steckt ein korn, hier, gelegentlich da, und zieht weiter. unterhaltsames bühnenspiel ist ihm das weltgeschehen; die bühne, weder sieger noch verlierer, darsteller, masken, gewänder.

im angesicht von müssen, ist wollen blosse verunreinigung. aber, die vermeintlichen menschen lieben ihren, genauso vermeintlich, freien willen und geben ihm ein lächerliches kleid von zivilisation. zu feige zum können müssen, wollen sie wollen dürfen, vollbringen nichts, und sterben in einfalt. sie vermögen nicht zu beeindrucken.

was seinen sinn verloren hat, sucht trost im wollen, aber nur das müssen verdient das recht des dürfens.

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